20141126 Melodienzauber
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26. November  2014

Melodienzauber beim Limbacher Bürgertreff

Kurz vor Weihnachten bescherte uns der Limbacher Bürgertreff einen ganz besonderen Konzertabend. Zu hören und zu sehen war das Feuerbach-Quartett, das sich 2013 an der Hochschule für Musik Nürnberg gegründet hatte. Anne Maertens an der 1. Violine, Max Eisinger an der 2. Violine, an der Viola Eugen Hubert und am Violoncello Lukas Kroczek. Durch den Abend führten die jungen Musiker mit lockeren Einführungen in die Musik ihres Ensembles.

So erfuhr das Publikum auch, dass ein Streichquartett nicht nur die Bezeichnung für eine Besetzung ist, sondern auch eine Kompositionsform. Sicherlich verbindet man mit dem Begriff Streichquartett vor allem klassische Musik und erwartet Kompositionen von Franz Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart. Mit letzterem begann auch der musikalische Einstieg in einen sehr farbenreichen Musikabend.

Mit Mozart`s Streichquartett in D KV575 zeigten die jungen Künstler gleich, dass sie ihr musikalisches Handwerk gelernt haben. Das Publikum dankte es ihnen mit begeisterten Applaus.

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Weiter ging es mit Musik des englischen Komponisten Frank Bridge ( 1879-1941),der nicht ganz so berühmt wurde wie sein Schüler Benjamin Edward Britten, aber dessen Kompositionen schon hörbar das 20.Jahrhundert einläuteten.

Mit den drei Quartettsätzen: “Cherry Ripe“, “Sally in our Alley” und “ An Irish Melody” führte das Quartett das Publikum in eine andere Klangwelt und in die verdiente Pause.

Auch dieses Mal gab es wieder, dank fleißiger Helfer und Helferinnen, zu Essen und zu Trinken.

Die Begeisterung für das Ensemble war deutlich zu spüren und so war auch nach der Pause wieder jeder Platz besetzt und alle Zuhörer waren auf die Fortsetzung gespannt.

Es folgte Außergewöhnliches in vielerlei Hinsicht.

Die jungen Solisten haben sich auch der Pop-Musik verschrieben und präsentierten im zweiten Teil des Abends eigene Arrangements über Titel wie “Hysteria“, “ Skyfall“, “Eye of the Tiger”. “ When the Beat Drops out”, um nur einige zu nennen. Sehr gut instrumentierte Arrangements mit witzigen Passagen der “Pizzicatospielweise”, bei der die Seiten mit den Fingern gezupft werden. Außergewöhnlich auch deshalb, da man solche Pop-Songs selten von einem Streichquartett hört.

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Die Spielfreude und das Genießen der frechen und pfiffigen Rhythmen des Quartetts eroberte die Herzen der Zuhörer. Das Publikum war begeistert und forderte durch andauernden Schlussbeifall noch zwei Zugaben heraus.

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Ein gelungener Konzertabend mit erfreulich vielen Zuhörern. Das lässt wieder hoffen, dass auch beim nächsten Melodienzauber wieder viele interessierte Zuhörer in die Gethsemanekirche kommen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die diese Konzertreihe möglich machen.

Silvan Koopmann


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