20140125 Winterwanderung
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25. Januar 2014

Winterwanderung

Natur und Kultur ~ in der Hersbrucker Alb, Hersbrucker Schweiz oder Pegnitz Alb genannt''

Am Samstagmorgen, gegen 08:30 Uhr trafen sich 20 Wanderinnen/er unter der Führung von Herbert Kraus zu einer Tagestour in die Hersbrucker Schweiz.

Die Bahn brachte uns nach Hohenstadt, wo die Wanderung bei trübem, aber trockenem Wetter begann. Ein Wiesenweg führte uns zunächst der Pegnitz entlang nach Eschenbach. Beim ersten Info-Stop am Wasserschloß, erfuhren wir anhand einer Schautafel einiges über die Geschichte dieses Bauwerks.
Die „Wasserburg" ist seit dem Jahr 1508 in Besitz der Fam. Ebner und nicht zu besichtigen.

Auf dem Weg durch Eschenbach erzählte uns H.K., daß die Stadt!!! einen berühmten Sohn namens Joh. Zeltner, Nürnberger Industrieller (Zeltner Brauerei, Zeltnerschloß, Zeltnertor), hatte.

Anschl. machten wir einen Abstecher zum Wengleinpark.
Das Gelände wurde 1930 von Carl Wenglein gekauft, um hier ein privates Natur-Refugium zu errichten. In dem ca. 6 ha großen Park befindet sich heute ein 2 km langer Naturlehrpfad, ein Infohaus sowie ein Kräutergarten.
Da den meisten Schwabachern C. Wenglein bekannt sein dürfte, gab es als Überraschung die Verlosung einer Eintrittskarte für's Schwabacher Stadtmuseum (incl. Eierausstellung !!! von C. Wenglein) Dann führte uns der Weg entlang der sich dahinschlängelnden Pegnitz und der z.T. begleitenden Bahntrasse bis nach Alfalter.

Im Gasthof Stiegler (hervorragende Küche) wurde zu Mittag gegessen.
Nach dem Mittagessen ging es bei leichtem Schneefall weiter flußauf bis nach Düsselbach.

Unterwegs konnten wir an den gegenüberliegenden Hängen einige Kletterfelsen ausmachen, darunter die „Düsselbacher Wand". Wir ließen Düsselbach „links liegen" und besuchten die an der Bahnlinie liegende DAV-Hütte der Sektion Schwabach wo wir vom Hüttenwirt Karl Schwarz bereits erwartet wurden.

Von Ihm bekamen wir eine kurzweilige Information über das Hüttenleben (Matratzenlager, Selbstversorger, Nächtigungspreise, die Geschichte der Hütte, bes. Vorkommnisse udgl). Bevor wir uns verabschiedeten, gab es die zweite Überraschung - H.K. und der Hüttenwirt verlosten eine Freikarte zum Besuch eines Reiseberichts/Diavortrags des DAV nach Wahl in Schwabach. Die Gruppe war gutgelaunt und so machten wir uns auf die letzte Etappe - dem bestens ausgebauten Pegnitztalradweg - und erreichten alsbald Vorra.

Der Weg führte uns direkt zur Marienkirche (evangelische Chorturmkirche). Hr. Pfr. Schukart und Frau Häusler vom Kirchenvorstand begrüßten uns in der Kirche. Sie erzählte uns Wissenswertes von dem aus dem 1200 Jh. stammenden Gotteshaus. Einige bestiegen noch die beiden Holzemporen mit sog. Reiterstühlen und entdeckten dabei das sog. Sonnenloch - eine Sonnenuhr für den Innenraum.

Wir verabschiedeten uns dankend Richtung Bahnhof.

Da wir bis zur Heimfahrt um 16:10 Uhr noch etwas Zeit hatten, machten wir noch kurz Station im „Inselcafe" der Pegnitz.

Um 17:18 Uhr erreichten wir nach diesem schönen Wandertag wieder Limbach.
Hierfür möchten wir uns alle bei dem Organisator Herbert Kraus recht herzlich bedanken.

W.K.

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