20130427 B-Gedicht Städtefahrt Amsterdam
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  Die Franken in Niederlande

Wie jedes Jahr ist der Bürgertreff weg,
macht sich meist mit dem Dieter auf`n Weg.
Diesmal war der Norden dran,
die besondere Stadt Amsterdam,
in der Niederlande, das man deshalb so nennt,
weil es niedriger liegt, als das Wasser rennt.
Auf der Fahrt Richtung Norden in Aachen
musste unser Dieter Pause machen.
Dort wurden wir durch die Stadt geführt,
wo wir Karl dem Großen und heißen Quellen nachgespürt.
Wieder zurück im Bus gings nach Amsterdam,
der Stadt an der Amstel, gebaut auf dem Damm.

Am nächsten Tag führte uns Anneke
Durch Amsterdam, über Grachten und an jene Ecke,
wo manche Elfen im Schaufenster standen
im Rotlichtmilieu nach den Freiern fanden.
Rotlicht deshalb, weil die rote Laterne
brennt außen, wenn die Dame ist nicht ferne.
Leichte Damen werden sie genannt,
weil die Kleidung ist knapp, wenig Stoff, aber stramm.
Nachmittags, die Fahrt durch die Grachten
mit Booten, die uns aufs IJ-Meer (sprich Ei-Meer) brachten.
Bei schönstem Wetter und Sonnenschein
flößten wir uns ein Bier oder „Pannkuchen“ ein;
Gingen durch die Stadt auf eigene Faust,
wo manche wie wild durch die Straßen sind g`saust.

Am weiteren Tag stand Keukenhof auf dem Programm,
eine Blumenpracht an den Wegen entlang.
In unendlicher Zahl Tulpen und Narzissen,
ließ uns keine gängigen Formen und Farben vermissen.
Manche Blumen wie Gefäße, gleich einer Bottle
mit dem bezeichnenden Namen „fully Trottle“.
Außergewöhnliche Arrangements in den Häusern
ließen uns unsere Verzückung äußern.

In Delft war die Sonne hervorgekommen,
genossen wir den Marktplatz mit Rathaus benommen,
gingen in die Fabrik mit Delfter Porzellan,
dessen Blau ursprünglich aus China kam.
Den Haag, das ist der Regierungssitz,
des Landes, mit anderen Institutionen gespickt:
Das Ministerium für „ausländische Sachen“
ist das Außenministerium – ist das nicht zum Lachen?
Im Schloss ist des Parlamentes Sitz,
wo mancher Parlamentarier viel Zeit versitzt.
Ob es was nützt, kann man nicht wissen,
aber sicher wurden viele Sessel verschlissen.

Am vorletzten Tag entgingen wir dem Trupel der Stadt,
indem ein Ausflug über Landes fand statt!
Wir kamen nach Marken, spazierten durch den Ort.
Die Abdankung von Königin Beatrix war dort
auf jeden Fernseher und überall zu seh`n.
Wir konnten danach wieder weitergeh`n
nach Edam, bekannt durch den Edamer Käse
wer je diesen Namen vergäße.
In Volendam, um die Mittagszeit
machte sich der Ort für die Krönungsfeier bereit.
Auf dem Uferdamm konnte man viele Menschen erleben
Beim Essen, Trinken und Freude erstreben.
Zudem erfuhren wir, wie man Deiche erbaut
und so Holland dem Meer das Land wegklaut.
Während der Busfahrt erlebten wir den historischen Moment,
als Willem-Alexander wurd` der königliche Mantel umgehängt;
alle Parlamentarier/innen ihm Gehorsam geloben,
so sind Regierung und Königshaus miteinander verwoben:
Nur wenige Male kann man im Leben so was erleben –
Wir können sagen, wir waren nahe bei gewesen.
In Zaamse Schans war die letzte Station,
das setzte dem Ausflug auf die Kron` .
Windmühlen waren dort in Betieb,
die Holz sägten, Nüsse mahlten, danach übers Sieb.
In der Käserei zeigte man uns, wie man diesen herstellt,
doch genauso wichtig war der Verkauf von Käse für Geld.
Auch Holzschuhe in allen Farben und Arten
entstehen dort, die ebenfalls auf Käufer warten.
Die Heimfahrt zum Hotel führte durch grünes Land,
mit vornehmen Villen, aus Backstein, dunkel gebrannt.
Davor Ländereien, auf denen die Schafe weiden
auf weitläufigem Grund, eingezäunt von allen Seiten.
Am Abend dann das Fußballspiel,
den Einzug ins Finale war des BVB Ziel.
Das hat er geschafft, verteidigte mit Zähnen und Klauen:
Zwei-Null verloren, es hat gereicht, werden ihm weiter zuschauen.

Die Heimfahrt führte uns über Utrecht
wo Mathilde zeigte uns ihre Stadt, authentisch und echt.
Sie führte uns durch die Altstadt mit der „Domkerk“,
ein wirklich großartiges und imposantes Bauwerk
Turm und Kirche waren deutlich getrennt, was sich nicht gehört:
Die Kirch war durch einen Gewittersturm zerstört
wurde verkürzt nur wieder aufgebaut!
Wir haben das Universitätsgebäude daneben ang`schaut.
Mathilde hat die Führung toll gemeistert
und uns von ihrer Stadt begeistert.

Ich sag wie immer einen herzlichen Dank
dem Peter, der diesen Ablauf ersann
und dem Dieter für die sichere Fahrt!
Bis zum nächsten Mal, bei einem neuen Start!

Euer Poet Peter

 

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